Die VITA Reproduktionsmedizin gehört der spnischen Gesellschaft für Fertilität an, einer Organisation, die die Entwicklung und Studien von Fruchtbarkeit fördert. Diese Organisation veröffentlicht regelmässig statistische Analysen der assistierten Reproduktionsbehandlungen von 141 spanische Zentren und aus denen interessante Daten über die Erfolgsrante der assistierten Reproduktionstechniken gewonnen werden.

In diesem Artikel werden wir die Erfolgsraten der In-vitro-Fertilisationstechnik (IVF) bewerten. Bei dieser Behandlungen der assistierten Reproduktion werden durch eine Follikelpunktion Oozyten entnommen, welche im Labor durch eine konventionelle IVF mit kapazitierten Spermien in Kontakt gebracht werden oder durch eine ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion) bei der die Eizellen von einem Fachmann mit einer Mikronadel direkt mit dem Samen befruchtet werden. Dadurch erhält man eine geeignete Anzahl von qualitativ guten Embryonen, die später in die Gebärmutter übertragen werden.

Für die In-vitro-Fertilisation kann man eigene oder Oozyten von einer anonymen Spenderin benutzen. Diese Eizellen, sowohl die eigenen als auch die gespendeten, können eingefroren worden sein, um die Mutterschaft aus persönlichen, beruflichen oder familiären Gründen mit maximalen Garantien zu verzögern.

Wie wir an diesen Erfolgsraten erkennen können, wird die IVF-Behandlung Frauen empfohlen, die an einem Unfruchtbarkeitsproblem (ovulatorische Probleme, Eierstockobstruktion, Endometriose) leiden, vorallem bei Frauen über 35 bei denen die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Schwangerschaft sehr gering ist. IVF mit gespendeten Eizellen, deren Auswahl speziell untersucht wurde, kann die Erfolgsrate für eine Schwangerschaft erheblich erhöhen. Darüber hinaus ist die Verwendung con kryokonservierten Eizellen eine interessante Option für Frauen, die ihre Mutterschaft herauszögern möchten.

Erfolgsrate bei der künstlichen Befruchtung mit eigenen Eizellen

Rate der durch Punktion durchgeführter Embryonentransfer 82,4%
Schwangerschaftsrate pro Embryontransfer 37,9%
Geburtsrate pro Embryonentransfer 22,2%
Befruchtete Oozyten aus den erhaltenen Eizellen 76%
Befruchtungsrate 67,2%
Abtreibungsrate 21,4%
Extrauteringraviditätsrate 2,6%
Einzelschwangerschaftsrate 76,1%
<35 Jahren 35-39 Jahr >40 Jahre
Schwangerschaftsrate pro Zyklus 20,9% 15,6% 6,6%
Schwangerschaftsrate pro Transfer 43,5% 36% 24,6%

Erfolgsrate bei künstlicher Befruchtung von eigenen zuvor eingefrorenen Eizellen

Eizellentransferrate pro Abtauungszyklus 91,5%
Schwangerschaftsrate pro Embryonentransfer 31,7%
Geburtsrate por Embryonentransfer 17,9%
Abtreibungsrate 27,7%
Extrauteringraviditätsrate 1,5%
Einzelschwangerschaftsrate 80%
<35 Jahren 35-39 Jahr >40 Jahre
Schwangerschaftsrate pro Abtauung 33,8% 28,7% 22,2%
Schwangerschaftsrate pro Transfer 36,3% 31,2% 25,3%

Erfolgsrate bei künstlicher Befruchtung mit Eizellenspende

Embryonentransferrate pro Empfangszyklus 92,6%
Schwangerschaftsrate pro Embryonentransfer 53,4%
Geburtsrate pro Embryonentransfer 31,7%
Rate befruchteter Eizellen der erhaltenen Oozyten 80,9%
Befruchtungsrate 73,6%
Abtreibungsrate 22,1%
Extrauteringraviditätsrate 0,9%
Einzelschwangerschaftsrate 68,9%
<35 Jahren 35-39 Jahr >40 Jahre
Schwangerschaftsrate pro Empfangszyklus 47,9% 50,7% 49,2%
Schwangerschaftsrate pro Transfe 52,5% 54,6% 53,1%

Erfolgsrate bei künstlicher Befruchtung durch gespendete eingefrorene Eizellen

Eizellentransferrate pro Abtauungszyklus 95,4%
Schwangerschaftsrate pro Embryonentransfer 39,3%
Geburtsrate proEmbryonentransfer 22,5%
Abtreibungsrate 27,2%
Extrauteringraviditätsrate 0,9%
Einzelschwangerschaftsrate 80%
<35 Jahren 35-39 Jahr >40 Jahre
Schwangerschaftsrate pro Abtauung 37% 38% 37,5%
Schwangerschaftsrate pro Transfer 38,8% 39,8% 39,3%